Die Herstellung von Steirischem Kürbiskernöl g.g.A.

Bis der erste Tropfen Kürbiskernöl Ihren Gaumen erfreut, vergeht viel Zeit. Begleiten Sie einen Kürbiskern auf dem Weg von der Aussaat am Acker in die Flasche.

Kürbiskernöl vom Feld in die Flasche

Das Saatgut

Steirisches Kürbiskernöl wird aus den schalenlosen Kernen einer besonderen Variante des Speisekürbisses gepresst, dem Steirischen Ölkürbis (lat. Cucurbita pepo var. styriaca, auch als var. oleifera bezeichnet). Die Besonderheit dieses Mutants des Speisekürbisses sind die nichtverholzenden Samenschalen.

Säen

Die Aussaat beginnt in den ersten Maiwochen.

Wachsen

Im sogenannten “Steirischen Weinklima” in der Steiermark und dem südlichen Burgenland findet der Ölkürbis ideale Wachstumsbedingungen und reift den ganzen Sommer lang auf den meist lehmigen Ackern unter viel Sonne. Statistisch ist diese Region eine der sonnenreichsten Gegenden Europas.

Ernten

Nicht nur die Ernte, sondern vor allem die Verarbeitung der Kürbiskerne ist sehr aufwendig. Bis zum fertig abgefüllten Kürbiskernöl ist immer noch ein weiter Weg: Auf kleinbäuerlichen Betrieben in der Steiermark und im Südburgenland werden die Kerne händisch aus dem Fruchtfleisch herausgeschält. Allein dieser Vorgang nimmt einige Wochen in Anspruch. Das “Ausheppeln”, wie das Kerne auslösen umgangssprachlich genannt wird, ist oftmals ein Familienfest am Acker, bei dem von der Oma bis zum Enkel alle mithelfen.

Einige Landwirte verwenden dazu Kürbiserntemaschinen. Aber wenn Sie so durch die Steiermark fahren, werden Sie desöfteren Familien sehen, die noch gemeinsam die Kürbiskerne “ausheppeln”, wie der Prozess des Herausholens hier genannt wird.

Trocknen, mahlen und rösten

Gereinigte und sortierte Kerne werden getrocknet, bis der Wassergehalt nur noch 8% beträgt, dann gemahlen und unter ständigem Umrühren geröstet.

Alleine der Trocknungsvorgang kann die Qualität des Kürbiskernöls beeinflussen: Ständiges Umrühren auf einer Trocknungsanlage beispielsweise bewirkt zwar eine etwas raschere Trocknung, doch werden die Kerne dabei verletzt, was eine Qualitätsminderung mit sich bringt.

Durch das Rösten (Dauer und Temperatur werden oftmals als Betriebsgeheimnis geschützt) wird das Öl einerseits haltbar und erhält andererseits seinen einzigartigen nussartigen Geschmack. Von der Röstung hängt viel ab. Einige Minuten oder einige Grade zuviel können einen ganz anderen Geschmack hervorbringen. Ähnlich wie bei der Kaffeeröstung unterschiedliche Geschmacksrichtungen entstehen, kommt es hier also auf die Erfahrung des Rösters und die “Geheimrezeptur” an.

Pressen

Der so entstandene Kürbiskernbrei ist jetzt die Basis für das Öl. Mit einem Druck von über 300 Bar wird er - meist hydraulisch, in manchen Ölmühlen aber noch manuell - gepresst.

Neugeboren

Dunkelgrün und einen nussigen Wohlgeruch verbreitend rinnen die ersten Tropfen dann schlußendlich aus der Presse:
Das Kürbiskernöl
Teilen:
Erhalten Sie einen 5 € Gutschein
Einfach für den kostenlosen Newsletter anmelden! jetzt anmelden
Link zu dieser Seite
Verlinkungen zu dieser Seite sind ausdrücklich erlaubt, kostenlos möglich und erwünscht. Kopieren Sie dazu einfach den nachstehenden HTML Code und fügen Sie ihn auf Ihrer Webseite ein.

<a href="https://www.kernoel.cc/kuerbiskernoel-blog/die-herstellung-von-steirischem-kuerbiskernoel-g-g-a">Die Herstellung von Steirischem Kürbiskernöl g.g.A. | kernoel.cc</a><br>Bis der erste Tropfen Kürbiskernöl Ihren Gaumen erfreut, vergeht viel Zeit. Begleiten Sie einen Kürbiskern auf dem Weg von der Aussaat am Acker in die Flasche.
So wird der Link dann in etwa aussehen:

Die Herstellung von Steirischem Kürbiskernöl g.g.A. | kernoel.cc
Bis der erste Tropfen Kürbiskernöl Ihren Gaumen erfreut, vergeht viel Zeit. Begleiten Sie einen Kürbiskern auf dem Weg von der Aussaat am Acker in die Flasche.
Kurbiskernol kernoel.cc Logo
Land ändern: